Jugendpilger erleben Colón zwischen Lebensfreude und Elend

Auf dem Weg nach Panama-Stadt machen die Kirchhellener Pilger Halt in Colón. - Foto: privat

Am Samstagmorgen haben sich alle Pilger, die in Rio Indio waren, auf den Weg in die Provinzhauptstadt Colón gemacht. Transportmittel waren die für Panama typischen umgebauten Schulbusse. Die meisten recht alt, dafür aber vom Fahrer individuell gestaltet.

Häufig auch mit religiösen Bildern und Sprüchen. Der deutsche TÜV würde die Hände über den Kopf zusammenschlagen angesichts von nicht funktionierenden Anzeigen und Rostlöchern im Fahrzeugboden. Uns hat die Fahrt Spaß gemacht!

In Colón erwartete uns auf einem freien Gelände eine Messfeier mit dem Bischof von Colón und einem anschließenden Jugendfestival mit viel Musik und Tanz. Dort gab es schon einen Vorgeschmack auf das, was uns in Panama-City erwartet: internationale Begegnung von jungen Christen voll Freude, in Frieden und im gegenseitigen Respekt. Übernachtet haben wir in einer großen Schule. Fehlende Duschen wurden binnen kurzer Zeit hergestellt. Eine Wohltat bei schwülen 30 Grad Celsius.

Organisationstalent gehört nicht zu den Haupttugenden in Panama. Improvisation und Freundlichkeit gleichen vieles aus. Am Sonntag haben sich die 44 deutschen Pilger die Stadt Colón mit dem Bus zeigen lassen. Wir sahen eine z. T. verwahrloste Stadt, in der die Kluft zwischen Armen und Reichen deutlich zu Tage tritt. Die etwas beklemmende Erfahrung dieser Stadtrundfahrt fasste einer von uns so zusammen: „In Rio Indio leben Menschen in Armut. Hier ganz viele im Elend.“ Am Abend feierten wir nach dem Abendessen die Sonntagsmesse mit allen deutschen Pilgern. Am Montagvormittag geht es dann nach Panama-City.

von aureusGmbH

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