Umweltschutz in eigener Sache

aureus lässt alle LebensArt und weiteren Magazine umweltschonend produzieren - mehrere Zertifizierungen zeichnen das Unternehmen aus

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Wenn Sie die LebensArt in den Händen halten, freuen Sie sich in erster Linie über aktuelle Themen, Fotos und Nachrichten aus der Stadt. Alles bunt präsentiert auf 48 Seiten. Seit Jahren gehört das Stadtmagazin zu den beliebten Infoquellen in Kirchhellen - und außerdem zu denen, die der Umwelt nicht schaden. Denn aureus lässt seine Magazine ausschließlich auf FSC zertifiziertem Papier drucken, hat sich um einen klimaneutralen Druck, ohne Alkohol und chemiearm, gekümmert.

Als Papier verarbeitendes Unternehmen trägt die Agentur eine besondere Verantwortung, wenn es darum geht, ihre Printprodukte zu produzieren. „Mit sechs regelmäßig erscheinenden Magazinen, davon drei im A4-Format, benötigen unsere Ausgaben natürlich entsprechend viel Papier. Da ist es mir und meinem Team wichtig, hier nicht auf Kosten der Umwelt zu handeln“, erklärt Oliver Mies, Geschäftsführer der aureus GmbH. Von daher hat er sich mit der Druckstudio GmbH in Düsseldorf einen Partner gesucht, der dieses Umweltbewusstsein unterstützt.

FSC Zertifizierung

aureus ist zudem stolz auf mittlerweile vier Zertifizierungen. Im Bereich der FSC Produktion (Forest Stewardship Council®) hat das Unternehmen das Siegel „FSC Mix“ erworben. Das bedeutet, dass bei der Produktion sowohl Materialien aus FSC-zertifizierten Wäldern und/oder Recyclingmaterial als auch Material aus kontrollierten Quellen verwendet wurden. FSC-zertifiziertes oder Post-Consumer-Recycling Material wird dabei entweder zu mindestens 70 Prozent eingesetzt oder es wird eine mindestens gleichwertige Menge im Produktionsprozess verwendet, um die gekennzeichneten Waren herzustellen.

Klimaneutraler Druck

Auch an dieser Stelle war ein Umdenken in den vergangenen Jahren notwendig, um Verschwendung zu vermeiden und CO2 zu sparen. Oliver Mies: „Um klimafreundlich zu drucken, muss die Druckerei an vielen Stellschrauben drehen. Denn es geht darum, welches Papier verwendet wird, wie sich die verwendeten Farben zusammensetzen und alles so vorzubereiten, dass es möglichst wenig Verschnitt gibt.“ Des weiteren spielen Faktoren wie Logistik und Stromverbrauch eine Rolle.

Alkoholfreier Druck

Bei der Produktion der LebensArt-Magazine setzt aureus auf umweltschonende Prozesse und Farben - Foto: pixabay

 

Lange Zeit galt Alkohol in Form von Isopropanol als wichtiger Bestandteil in der Druckindustrie, da es einige Aufgaben erfüllte die zur Oberflächenspannung beitrugen, für eine bessere Vernetzung der Walzen und ein stabiles Farb-Wasser-Gleichgewicht. „Doch es geht auch ohne Alkohol und damit deutlich umweltbewusster“, erklärt Oliver Mies. „Und da wir für unsere Magazine auch die Möglichkeit haben, mit veganen Farben zu arbeiten, nutzen wir diese natürlich auch.“

Saphira Eco. Zertifizierung

Mit diesem Siegel dokumentiert die Agentur für Werbung und Design, dass sie besonders chemiearm ihre Printprodukte drucken lässt. Somit gelangen während der Produktion deutlich weniger Schadstoffe ins Abwasser. Zudem hält der Leser ein Produkt in Händen, das mit so wenig chemischen Zusatzstoffen auskommt, wie möglich – ohne an Qualität zu verlieren. Geschäftsführer Oliver Mies zeigt sich erfreut darüber und meint: „Wir mussten uns als Agentur natürlich erst einmal mit all diesen Dingen auseinandersetzen, uns Zahlen und Fakten zusammensuchen und anschließend entscheiden, was uns wichtig ist. Danach haben wir dann unsere Kriterien ausgewählt und den dazu passenden Partner gefunden.“

Auf einem guten Weg

Der Umweltgedanke an sich ist nicht neu in der Kirchhellener Agentur. Sowohl Oliver Mies selbst als auch der Großteil des Teams haben einen besonderen Bezug zum Land und der Natur – denn Kirchhellen ist eben ein Dorf. „Wer mitten in der Natur lebt, arbeitet und unterwegs ist, der hat wohl einfach einen größeren Bezug zu ihr und damit auch das Empfinden, mithelfen zu müssen, um sie zu schützen.“ Dann ist der umweltfreundliche Druck nur ein Aspekt. Viele weitere in der täglichen Arbeit kommen hinzu – wie beispielsweise die Überlegung, wie sich zu viel Papier im Büro vermeiden lässt. „Wir sind ganz bestimmt noch nicht am Ende in Sachen Umweltschutz, aber auf einem guten Weg.“

von Katrin Kopatz