Innovation City Management GmbH

Zentrum für Information und Beratung (ZIB)

Südring-Center-Promenade 3

46242 Bottrop

Telefon: 02041-705000

Web: www.icruhr.de

Grüne Stadt Bottrop

Bottrop ist Modellstadt für InnovationCity – doch was heißt das?

Bottrop ist aktuell im sechsten Jahr Modellstadt für das Projekt InnovationCity Ruhr. Dabei werden seit dem Jahr 2010 innovative Ideen und Lösungen entwickelt, wie den Herausforderungen des Klima- und Strukturwandels im urbanen Raum begegnet werden kann. Über die bloße Konzeption hinaus wird im „Labor Bottrop“ praxisnah demonstriert, wie diese Lösungen auch umgesetzt werden können.

Die Idee zu dem Projekt InnovationCity Ruhr wurde im Initiativkreis Ruhr (http://www.i-r.de) entwickelt. Ein komplettes Stadtquartier in einer Größenordnung von rund 70.000 Einwohnern wird sich bis 2020 zum Musterquartier für Energieeffizienz wandeln. Das Ziel: Ein klimagerechter Stadtumbau unter Berücksichtigung der Sicherung des Industriestandorts. Konkret sollen die CO2-Emissionen halbiert und die Lebensqualität gesteigert werden.

Die Kirchheller Heide, der Heidhof- und Heidesee, das Rotbachtal oder der Stadtgarten sind große Grünflächen im Bottroper Stadtgebiet. Vor allem Kirchhellen mit seinen zahlreichen Feldern und Grünstreifen trägt dazu bei, dass Bottrop eine grüne Stadt ist.

Bottrop ist weltweit eine der ersten Städte, die sich gemeinsam mit den Bürgern der großen Herausforderung des Klima- und Strukturwandels stellen und sie mit System und vielen Ideen angehen – mit dem Masterplan Klimagerechter Stadtumbau der InnovationCity Ruhr.

 

Wie kam es dazu?

Nachdem sich die Stadt Bottrop im Jahr 2010 in einem revierweiten Wettbewerb um die InnovationCity Ruhr durchgesetzt hat, konnten bereits innerhalb kurzer Zeit über 200 Projekte initiiert werden. Weitere 170 Projekte sind darüber hinaus in Planung.

Energiewende von unten

Das Grundkonzept hinter der InnovationCity Ruhr ist die „Energiewende von unten“. Das bedeutet, dass aus Haushalten, die bislang nur Energieverbraucher waren, nun auch Energieerzeuger werden. Energetische Modernisierungsmaßnahmen und der Einsatz innovativer Technologien, wie z. B. Kraft-Wärme-Kopplung, Stromspeicher und erneuerbare Energien, sparen Ressourcen und erhöhen die Energieeffizienz einzelner Gebäude und im Quartier. Eine Vernetzung dieser Gebäude mit Hilfe intelligenter Energiemanagementsysteme führt dazu, dass lokal erzeugter Strom und Wärme an umliegende Gebäude abgegeben werden können.

Handlungsfelder

Die verschiedenen Einzelprojekte und Maßnahmen lassen sich in folgende Handlungsfelder einteilen:

+ Wohnen

+ Mobilität

+ Arbeiten

+ Stadt

+ Energie

+ Aktivierung

Zwischenbilanz

Inwieweit sich Bottrop diesem ambitionierten Ziel zur Halbzeit angenähert hat, wurde Ende November 2015 in einer Präsentation von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Institiuts für Klima, Umwelt und Energie erläutert. Danach kann bereits jetzt davon ausgegangen werden, dass 100.000 Tonnen CO2-Einsparungen bis 2020 erreicht werden. 38 Prozent der CO2-Emissionen durch initiierte und abgeschlossene Projekte werden gesichert eingespart. Die energetische Modernisierungsquote der Wohngebäude wird bei über 15 Prozent in fünf Jahren liegen und mehr als 290 Mio. Euro Direktinvestitionen durch den bisherigen Projektkatalog werden ausgegeben.

Weitere Informationen unter www.i-r.de