Die Querungshilfe kommt

Der Bau der Querungshilfe an der L623 beginnt demnächst – Straße wird einseitig gesperrt

Hier an der Bottroper Straße soll demnächst die Querungshilfe gebaut werden. Foto: Julian Schäpertöns

Was lange währt, wird endlich gut. Bereits im Januar 2017 stellte die CDU Kirchhellen einen Antrag zum Bau einer sogenannten Querungshilfe an der Bottroper Straße (L623) in Höhe Am Pastors Busch. Für 43.000 Euro soll auf der viel befahrenden Straße eine Mittelinsel gebaut werden, damit Bürger sicher auf die andere Seite kommen können. Lange wurden die Baumaßnahmen aufgeschoben. Doch in den nächsten Monaten soll es endlich los gehen.

„Der Beginn der Baumaßnahmen ist witterungsabhängig“, erklärt Wilfried Helsper, Abteilungsleiter Straßen und Entwässerungseinrichtungen der Stadt Bottrop. Das Projekt werde jetzt ausgeschrieben und soll dann spätestens bis zum Frühjahr 2019 realisiert sein. „Es kann auch sein, dass wir dieses Jahr schon starten“, so Helsper.
Sechs bis acht Wochen werden die Baumaßnahme in Anspruch nehmen, schätzt Wilfried Helsper. Dabei soll aber nicht die komplette Straße gesperrt werden. Angedacht ist eine einseitige Verkehrsführung mit Ampelschaltung. Details müssen aber noch mit dem Straßenverkehrsamt abgesprochen werden. Im Rahmen der Baumaßnahme ist es außerdem geplant, die Fahrbahndecke der Bottroper Straße zwischen Feldstraße (Höhe Blumenhof Wilms) und Utschlagstraße (Höhe Total Tankstelle) zu sanieren.

Das ist geplant:

Die Lage der Insel im Straßenraum wurde so gewählt, dass nur der östliche Fahrbahnrand erweitert und entsprechend ausgebaut werden muss. Auf der westlichen Seite werden nur die 50 Zentimeter breiten Betonplatten am Fahrbahnrand ausgebaut. Neben der Insel sind Fahrspurbreiten von 3,50 m (westlicher Seite) beziehungsweise 3,90 m (östlicher Seite) geplant. Die größere Breite auf der östlichen Seite wird wegen der Verschwenkung der Fahrbahn benötigt. Damit ist gewährleistet, dass größere Lkw diesen „kurvigen“ Bereich befahren können, auch wenn Linienbusse an der Haltestelle stehen.
Für die Herstellung der Querungsinsel mit einer Breite von 2,50 m werden nur die beiden Inselköpfe gebaut. Es ist vorgesehen, für das Herstellen dieser Inselköpfe Klebebordsteine (Flachbordsteine) zu verwenden, die auf die Fahrbahn aufgeklebt werden. Damit entfällt ein Aufbruch der Fahrbahn in diesem Bereich. Die Inselköpfe erhalten eine Oberflächenbefestigung mit grauem Betonsteinpflaster, das auf einem Mörtelbett verlegt wird. Die Breite der Wartefläche für Fußgänger zwischen den beiden Inselköpfen beträgt vier Meter. Umrandet wird die gesamte Querungsinsel mit einer weißen Breitstrich-Markierungslinie.

von Julian Schäpertöns