Aktuelle Situation am Recyclinghof

Aufgrund der aktuellen Situation hat die BEST AöR einige Hinweise und Verhaltensregeln ab der kommenden Woche (30. März) zum Recyclinghof Donnerberg herausgegeben. Sowohl Privatpersonen, als auch Gewerbetreibende aus Bottrop können neben Restmüll und biologischen Abfällen auch Altpapier zum Recyclinghof Donnerberg anliefern. Die Abgabe von Abfall ist weiterhin ausschließlich nur für Bottroper Bürger mit gültigem Personalausweis oder für ansässige Unternehmen gestattet. Zum Personal des Recyclinghofes ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Gewerbetreibende aus Bottrop können nach einer Anmeldung per E-Mail ihre Abfälle unter den folgenden Bedingungen am Recyclinghof anliefern: Zunächst muss die Abfallart und der gewünschte Anlieferungstag per E-Mail an containerdienst@best-bottrop.de gesendet werden. Nach einer positiven Entscheidung ist die mitgeschickte Bescheinigung am Tag der Anlieferung unbedingt vorzulegen. Es dürfen nur die angemeldeten Abfälle mitgeliefert werden, die im Rahmen der betrieblichen Tätigkeiten entstanden sind und zwingend entsorgt werden müssen. Des Weiteren weist die BEST AöR darauf hin, dass maximal zwei Erwachsene das Fahrzeug bei der Entladung verlassen dürfen und mit einem erhöhten Andrang am Hof zu rechnen ist.

Radarstandorte im Stadtgebiet vom 30. März bis 5. April

Ab Montag, 30. März werden an folgenden Standorten Geschwindigkeitskontrollen durch die städtischen Radarwagen durchgeführt:

Alleestraße, Alter Postweg, Essener Straße, Feldhausener Straße, Gladbecker Straße, Horsterstraße,  Im Fuhlenbrock, Industriestraße Johannesstraße, Kirchhellener Straße, Lindenhorststraße, Lippweg, Münsterstraße, Osterfelder Straße, Ostring, Paßstraße, Prosperstraße, Roonstraße, Scharnhölzstraße, Südring, Westring.

Grundsätzlich muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitskontrollen durch die städtischen Radarwagen und das laserbasierte Stativ gerechnet werden.

Beratung für Schwangere nur noch telefonisch

Die Beratungsstelle für Schwangere im Gesundheitsamt möchte in Zeiten der Coronakrise das Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten so gering wie möglich halten und bietet daher die Beratung für Schwangerschaftsprobleme und Familienplanung telefonisch an. Wer Beratung sucht, kann die Beratungsstelle wie bisher unter der Rufnummer (02041) 703531. Das Gesundheitsamt vereinbart eine telefonische Beratung zu Themen wie Verhütung, der Bundesstiftung Mutter und Kind oder Schwangerschaftskonflikten und rät auch, was als nächster Schritt zu tun ist. Wer sich am Telefon beraten lassen möchte, sollte ausreichend Zeit in einer ruhigen Atmosphäre mitbringen. 

Die Beratungszeiten sind: Montag, Dienstag und Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr, Mittwoch von 8.30 bis 12.30 Uhr und Donnerstag 11.15 bis 15.45 Uhr. Außerhalb dieser allgemeinen Beratungszeiten können Termine auch auf Anfrage vergeben werden.

Nachbarschaftshilfe Bottrop telefonisch zu erreichen

Die Bürger der Stadt Bottrop zeigen sich weiterhin solidarisch: Vor zwei Wochen ist die Nachbarschaftshilfe Bottrop auf Facebook gestartet. Dort wurde eine freiwillige Gruppe organisiert, in der ehrenamtliche Helfer für Risikogruppen des Coronavirus alltägliche Besorgungen machen. Nun gibt es auch eine telefonische Erreichbarkeit der inzwischen über 800 Helfer. Ute Beese, Quartiersmanagerin aus Bottrop, übernimmt ab sofort den Telefondienst der Gruppe, damit sich auch Menschen ohne Internetzugang melden können. Der Telefondienst ist von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 02041/992211 oder 0162/2343363 ausschließlich für Hilfesuchende, die keinen Zugang zum Internet haben, zu erreichen.

Für alle anderen Hilfesuchenden gilt, dass sie ihre Anfrage zur Hilfe eigenständig in die Facebook Gruppe Nachbarschaftshilfe Bottropoder unter nachbarschaftshilfe-bottrop@outlook.de mit dem Betreff Nachbarschaftshilfe stellen.

Service vor Ort von 9 bis 12 Uhr

Wegen der aktuellen Corona-Lage sowie zur Gesundheit der Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter öffnet die Vereinte Volksbank ihre Geschäftsstellen ab Dienstag, 24. März von 9 bis 12 Uhr. Die Servicezeiten am Nachmittag entfallen bis auf Weiteres.

„Auch unter den aktuell besonderen Umständen der Pandemie stehen wir als starker und verlässlicher Finanzpartner den Menschen und den Unternehmen in unserer Region schnell und unbürokratisch zur Seite“, berichtet der Volksbank-Vorstand: „Dazu müssen und wollen wir persönliche Nähe anders leben, als in normalen Zeiten. Unterstützt werden wir dabei von den ausgebauten Möglichkeiten per Telefon, VR-BankingApp und Online-Banking. Wir bitten unsere Mitglieder und Kunden, diese bevorzugt zu nutzen.“

Das Team Volksbank-Kundenassistenz steht weiterhin montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr telefonisch unter der (02362) 2040 zur Verfügung.

Ausnahmezustand an den Mülldeponien

Wie in so vielen Branchen hat der Coronavirus auch bei der Müllabfuhr Chaos in die organisatorischen Abläufe gebracht. Unsere lokalen Mülldeponien arbeiten auf Hochtouren, um den Andrang auf die Entsorgungshöfe zu regulieren. Viele Leute kommen in diesen Tagen auf die Idee, mit dem Frühjahrsputz zu beginnen und die gewonnene Zeit darauf zu verwenden, ihre Wohnung zu entrümpeln. Weil viele Mülldeponien in den umliegenden Städten bereits geschlossen haben, ist der Andrang umso größer. Außerdem werden mehr Mitarbeiter für die Müllabfuhr benötigt, was bedeutet, dass die ohnehin überlasteten Mülldeponien in Bottrop und Kirchhellen obendrein weniger Personal zur Verfügung haben. Deshalb wurde die Müllannahme in der Deponie am Donnerberg nun auf Restmüll und Grünschnitt beschränkt. „Die Deponien werden überrannt. Die meisten Leute haben Verständnis, aber leider nicht alle“, so berichtete Dirk Waschinski, Mitarbeiter des Wertstoffhof Bottrop der Lokalzeit. Es wird als um Verständnis gebeten, dass kein Sperrmüll mehr zu den Mülldeponien gebracht werden darf. Außerdem ist die Abgabe der Abfälle am Recyclinghof Donnerberg nur für Bottroper mit gültigem Personalausweis möglich.

Abstriche nur nach Anordnung durch das Gesundheitsamt oder den Hausarzt

Die Stadtverwaltung weist daraufhin, dass Abstriche zur Diagnose auf das Coronavirus nur nach telefonischer Absprache und Voranmeldung entweder eines Bottroper Hausarztes oder durch das Gesundheitsamt durchgeführt werden.

Eine solche Voranmeldung erfolgt dann, wenn die aktuellen Vorgaben für eine Coronavirus-Diagnostik des Robert-Koch-Institutes (auf der Homepage unter www.rki.de einsehbar), erfüllt sind. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden ausschließlich Personen getestet, die Symptome der aktuellen RKI-Richtlinien erfüllen. Bottroper Bürger können darüber hinaus ihren Hausarzt kontaktieren (vorab telefonische Kontaktaufnahme), ob dieser auch in anderen Fällen eine Abstrichdiagnostik durchführt. Da die Laborkapazität im Moment durch den Anstieg der Verdachtsfälle ausgelastet ist, müssen betroffene Personen jetzt länger -  mindestens zwei bis drei Tage - auf die Testergebnisse warten.

 Wünsche des Arbeitgebers nach Abstrichen bei Personen ohne verdächtige Symptome fallen in die Zuständigkeit des Arbeitgebers und des Betriebsärztlichen Dienstes vor Ort.

Anlieferungen sind ab sofort auch nachts möglich

Nächtliche Ruhestörungen die durch die Anlieferung von Waren beispielsweise an Supermärkten hervorgerufen werden, müssen derzeit in Kauf genommen werden. Dies ist der derzeitigen Lage aufgrund der Corona-Pandemie geschuldet.

 Normalerweise bestimmt das Landesimmissionsschutzgesetz, dass zwischen 22 und 6 Uhr Nachtruhe herrscht und Ruhestörungen zu unterbleiben haben. Für die Anlieferung mit Waren zu den Geschäften gilt ab sofort eine Ausnahmeregelung. „Die Ausweitung von Anlieferungen des Handels auf die Nachtzeit ist in der derzeitigen Situation einer Pandemie zur Versorgung der Bevölkerung im Interesse geboten“, heißt es in dem entsprechenden Erlass des NRW-Umweltministeriums.

 Um die Wirtschaft aufrecht zu erhalten, können auch Ausnahmen für Lieferverkehr für Betriebe und Baustellen erteilt werden. Die Regelung gilt einstweilen bis zum 19. April.

Alle Trinkhallen sind geschlossen

Von der jüngsten Allgemeinverfügung der Stadt Bottrop von Mittwoch, 18. März 2020, sind auch alle Trinkhallen betroffen. Darauf weist der Krisenstab der Stadt Bottrop ausdrücklich hin.

In den vergangenen Tagen wurden Trinkhallen verstärkt auch zu sozialen Treffpunkten genutzt, was den gegenwärtigen Vorsorgemaßnahmen entgegen steht. Ziel aller Maßnahmen ist gegenwärtig, den sozialen Kontakt zu vermeiden, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Daher bleiben die Kioske geschlossen.

Von den Ausnahmen zur Schließung sind nur folgende Betriebe betroffen, um die Grundversorgung aufrecht zur erhalten:

- Einzelhandelsbetriebe, die ausschließlich oder überwiegend Lebensmittel anbieten

- Wochenmärkte (nur für Lebensmittel)

- Lieferdienste, Getränkemärkte

- Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien

- Tankstellen

- Banken und Sparkassen, Poststellen

- Friseure, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf

- Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel

OB Bernd Tischler entscheidet: Einzug von Kita-Gebühren wird im April aussgesetzt

Auch in Bottrop sind derzeit zur Verzögerung der Coronavirus-Ausbreitung alle Kindertageseinrichtungen, die Musikschule und der "Offene Ganztag" an den Schulen geschlossen. Vor dem Hintergrund hat Oberbürgermeister Bernd Tischler am Donnerstag, 19. März entschieden, dass die entsprechenden Gebühren im April nicht eingezogen werden.

"Für die von der Schließung betroffenen Eltern entsteht durch den Ausfall der Betreuungsleistung eine erhebliche organisatorische Belastung. Eine Erstattung der Gebühr im Gegenzug zur ausfallenden Betreuungsleistung ist aus meiner Sicht mehr als gerechtfertigt", betont der Oberbürgermeister. Gleiches gelte für die Kursteilnehmer(innen) in der Musikschule.

UPDATE A31/L615: Sperrung der Anschlussstelle Gladbeck und Kirchhellener Straße (L615) noch bis Montagmorgen

Gladbeck (strassen.nrw). Die Sanierung der L615 (Kirchhellener Straße) dauert noch bis Montag (23.3.), 5 Uhr morgens. Bis dahin bleiben die A2-Anschlussstelle Gladbeck und die L615 zwischen zwischen den Kreuzungen Brabecker Feld und Uechtmannstraße jeweils in beide Richtungen gesperrt.

Bei „Coronapartys“ in Bottrop werden Ordnungsbehörden einschreiten - Ordnungsamt und Polizei werden deutlich gegen solche Zusammenkünfte vorgehen

Gegen sogenannte „Coronapartys“ wird der städtische Fachbereich für Recht und Ordnung sowie die Polizei einschreiten. Dies hat heute, 18. März die Stadtverwaltung mitgeteilt.
Solche privat organisierten Zusammenkünfte sind auch in Bottrop verboten.
 
Ordnungsbehörden und Polizei werden deutlich einschreiten, sollten „Coronapartys“ im Stadtgebiet stattfinden. Mit diesem Vorgehen handelt die Stadtverwaltung entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, wonach Zusammenkünfte vermieden und das gesellschaftliche Leben eingeschränkt werden soll.

Regelungen für Bottroper - Betretungsverbote für zahlreiche Einrichtungen

Der Krisenstab der Stadt Bottrop erlässt per Allgemeinverfügung, dass für Reiserückkehrer aus Risikogebieten (siehe www.rki.de) nach der Rückkehr in das Stadtgebiet für einen Zeitraum von 14 Tagen Betretungsverbote in zahlreichen Einrichtungen gelten. Die Regelungen sind bis zum 19. April 2020 gültig.
 
Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ist es verboten, folgende Einrichtungen zu betreten:
• Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden sowie stationäre Erziehungshilfen.
• Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken.
• Stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe
• Berufsschulen
• Hochschulen
 
Die Regelungen sollen durch kontaktreduzierende Maßnahmen die Verbreitung des Coronavirus in der Stadt Bottrop verzögern.
 

Neue Einschränkungen im städtischen Gesundheitswesen

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe müssen weitere Vorgaben erfüllen.

Stadt schließt Trauerhallen und Kapellen an den Friedhöfen

Die Stadt Bottrop hat die Trauerhallen an den Friedhöfen mit sofortiger Wirkung geschlossen. Auch Bestattungstermine, die bereits gemeldet sind, sind davon betroffen und es können keine Ausnahmen gemacht werden. Die Maßnahme ist Teil der Prävention zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus.
 
In den Verabschiedungsräumen sind Trauerfeiern ebenfalls nicht zulässig. Eine Verabschiedung von dem Verstorbenen ist jedoch möglich, allerdings können nur jeweils 2 bis 3 Personen den Raum betreten, wenn bei ihnen keine Virusinfektion vorliegt. Die Aufbahrungsräume stehen weiterhin für die Aufnahme von Verstorbenen zur Verfügung.
 
Die Stadtverwaltung empfiehlt, dass zur Bestattung nur den engsten Familienkreis eingeladen werden soll.
 
Im Zuge der Vorsorge wurden auch die Friedhofsverwaltung an der Brakerstraße für den Publikumsverkehr geschlossen. In äußerst dringlichen Fällen kann eine Terminabsprache telefonisch erfolgen.

Movie Park: Verschiebung der Saison-Eröffnung 2020

In einer offiziellen Pressemitteilung hat Movie Park Germany mitgeteilt, dass sich auch die Eröffnung der Saison 2020 aufgrund der aktuellen Krise verschiebt. Es heißt: "Aufgrund der aktuellen Lage haben die Behörden nun entschieden, dass der Park seine Saisoneröffnung bis mindestens zum 19. April verschieben muss. Aus organisatorischen Gründen plant Movie Park Germany daher aktuell mit einer Eröffnung am 24. April. Auch im Hinblick auf die weitere Entwicklung der dynamischen Situation behält Movie Park Germany sich vor, nach einer möglichen Parköffnung den bisher veröffentlichen Öffnungszeitenkalender für die Saison 2020 anzupassen und entsprechend der Nachfrage zu optimieren."

Weiterhin zeigte der Freizeitpark großes Verständnis für die veränderten Umstände: "Die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Besucher und Mitarbeiter ist unsere höchste Priorität." Zudem werden die Hygienemaßnahmen im Park verstärkt und Mitarbeiter hinsichtlich des Virus gezielt geschult. 

Für geplante Events externer Veranstalter sollen in enger Absprache mit den Verantwortlichen Ersatztermine gefunden werden. Auch die bisherigen Stornobedingungen und Umbuchungsfristen bei den Partnerhotels werden erweitert: Gäste können den gebuchten Aufenthalt bis zu drei Tage vor Anreise in den Partnerhotels kostenlos umbuchen. 

Für alle, die bereits Tickets erworben haben, gilt: "Sämtliche Tickets für einen Besuch im Movie Park Germany behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Sollte das Besuchsdatum in den Schließungszeitraum (vor den 24.04.2020) fallen, besteht die Möglichkeit einer kostenfreien Umbuchung."

Alle weiteren Informationen zu Stornierungen, Umbuchungen und dem Park finden Sie unter www.moviepark.de.

Comedy im Saal 2020: Geplante Termine für März werden verschoben und für April ersatzlos gestrichen

Die ausverkaufte Doppelausgabe der „Ladies Night“, die in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle läuft, wird vom 21. und 22. März auf den 15. und 16. August verlegt. Die Tickets behalten bis auf Weiteres ihre Gültigkeit. Das heißt: Karten für die Samstagsshow am 21. März gelten für Samstag, den 15. August. Die Tickets für die Sonntagsshow am 22. März gelten für Sonntag, den 16. August. Sollte jemand den neuen Termin nicht wahrnehmen können, entscheidet der Veranstalter nach dem 20. April, wie in solchen Fällen verfahren wird.
 
Die Ausgabe am Sonntag, 19. April muss hingegen ersatzlos gestrichen werden. Die gebuchten Künstler holen ihre Auftritte in einer der nächsten Ausgaben nach. Die Dauerkartenbesitzer können ihre April-Tickets für die Mai-Ausgabe am 17. Mai nutzen, die nach jetzigem Stand, 17. März stattfinden wird. Wer die Kleinkunstreihe mit einer kleinen Spende unterstützen möchte, kann auf den Umtausch einfach verzichten.
 
Bei Getränke Possemeyer werden aus organisatorischen Gründen grundsätzlich keine Karten erstattet. Zur Entlastung des Personals bittet der Veranstalter darum, dort nicht nachzufragen und vor allem keine Beschwerden an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu richten. Diese sind in die Entscheidungsprozesse nicht involviert.

Ausschusssitzungen bis auf weiteres abgesagt

Der sogenannte "Ältestenrat" des Bottroper Stadtrates hat am gestrigen Abend, 16. März beschlossen, dass angesichts der Coronavirus-Situation alle Gremiensitzungen des Stadtrates und der Bezirke bis auf weiteres abgesagt sind und damit die Arbeit in den politischen Gremien weitgehend pausiert. Die erste Sitzung, die davon betroffen ist, ist bereits heute, 17. März mit dem Treffen des Planungs- und Umweltausschusses.
 
Nicht aufschiebbare Problemstellungen und Vertragsnotwendigkeiten sollen in den nächsten Wochen über "Dringlichkeitsentscheidungen" im Benehmen zwischen dem Oberbürgermeister und den Fraktions- und Gruppenspitzen der im Rat vertretenen Parteien abgestimmt werden.
 
Auch mit Blick auf die erste konstituierende Sitzung des Jugendparlaments am 31. März müssten Gespräche geführt werden, wie die Situation neu gestaltet werden könne.

Zentrale Abstrichstelle im Saalbau

Die Stadt Bottrop hat mit Rücksprache der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe eine Zentrale „Abstrichstelle“ im Saalbau neben dem Rathaus eingerichtet. Diese ist von Montag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr.
 
Für diese „Abstrichstelle“ gilt Folgendes: Abstriche zur Diagnose auf das Coronavirus werden nur nach Voranmeldung entweder eines Bottroper Hausarztes oder durch das Info-Telefon der Stadt Bottrop (Tel.: (02041) 705080) durchgeführt.
 
Eine solche Voranmeldung erfolgt dann, wenn die aktuellen Vorgaben für eine derartige Diagnostik des Robert-Koch-Institutes (auf der Homepage unter www.rki.de einsehbar), erfüllt sind. Wünsche nach Abstrichen aus anderen Gründen (z.B. auf Aufforderung des Arbeitgebers oder Ähnliches) werden nach derzeitigem Stand nicht durchgeführt.
 
Hinweis: Jede Person, die sich auf das Coronavirus testen lässt, muss sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben.

Corona-Maßnahmen: Vereinte Volksbank behält Beratungsfilialen offen

Die Vereinte Volksbank öffnet auch in der aktuellen Corona-Lage ihre Beratungsfilialen. Allerdings werden die Mitglieder und Kunden in Hervest ab dem 18. März in der Geschäftsstelle Im Harsewinkel beraten. Die Geschäftsstelle an der Glück-auf-Straße steht rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche als SB-Standort zur Verfügung. Dies gilt auch für die Geschäftsstellen Barkenberg und Altendorf-Ulfkotte, deren Umwandlung in SB-Standorte zum Dienstag, 17. März, vorgezogen wird.

Diese kurzfristigen Maßnahmen sind organisatorisch bedingt. "Wir sorgen derzeit dafür, dass so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie möglich zur Corona-Prävention vorübergehend zu Hause bleiben", sagt Vorstandsmitglied Johannes Becker: "Auch müssen sich etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Kinder kümmern, da Kitas, Kindergärten und Schulen mindestens bis Ende Osterferien geschlossen sind. Deshalb brauchen unsere Serviceteams in den Beratungsfilialen jetzt Verstärkung."

Die Vereinte Volksbank empfiehlt allen Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden die zahlreichen mobilen und digitalen Möglichkeiten, Bankgeschäfte zu tätigen, und zwar per Online-Banking oder Smartphone-App. "Die Empfehlung der Virus-Experten und die Vorgaben der Behörden lauten ja, soziale Kontakte zu meiden", so Vorstandsmitglied Ingo Hinzmann: "Wer aber trotzdem eine persönliche Betreuung benötigt, bekommt diese per Telefon von unserer Kundenassistenz unter (02362) 2040."  Die Kundenassistenz ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.