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Wenn die Pollen fliegen

Die Blütenpracht derzeit ist zwar schön anzusehen, aber für Pollenallergiker ein Graus

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Für Allergiker bringt der Frühling eine unschöne Begleiterscheinung mit sich – Apothekerin Christiane Petri-Reers von der Dorf-Apotheke in Kirchhellen erklärt, was bei Allergien zu tun ist.

 

Eine Allergie ist eine unangemessen heftige Reaktion des Körpers auf eigentlich völlig harmlose Substanzen wie Nahrungsmittel, Pollen oder Tierhaare. Dazu hat der Körper verschiedene Mechanismen entwickelt, um die eigentlichen Eindringlinge unschädlich zu machen. Es werden dabei Botenstoffe freigesetzt, die zu kleinen Entzündungen führen. Je nachdem, an welcher Stelle des Körpers das passiert, reagieren wir mit Juckreiz, Niesreiz, laufender Nase, brennenden, tränenden Augen oder Hautreaktionen. Das ist oft sehr unangenehm und die Betroffenen haben meist einen hohen Leidensdruck, richtig gefährlich ist diese Art der Allergie aber nicht. Aktuell haben wir eine typische Pollenallergie-Saison.

Bleibt das dann jedes Jahr so?

Die Intensität einer Allergie kann sich verändern, sie kann sich mit der Zeit abschwächen oder auch noch weiter ausweiten auf andere Stoffe oder mit verstärkten Symptomen reagieren. Auch kann sich der Ort der Reaktion verändern.

Was kann so alles eine Allergie auslösen?

Besonders häufig reagieren wir auf Pollen wie z.B. Gräser, Birke, Erle, Hasel und vieles mehr. Je nachdem, wann diese blühen, reagiert man über das Jahr verteilt unterschiedlich stark, denn alle Pflanzen haben ihre spezifische Pollenflugsaison, die in einem Pollenflugkalender nachgeschaut werden kann. Bei trockenem und windigen Wetter ist die Pollenflugsaison besonders stark.

 

Genauso gut kann man aber auf fast alles reagieren, auf Nahrungsmittel, Tierhaare, Hausstaub, Konservierungsstoffe, Schimmelpilze, Insektengifte, Arzneimittel und mehr.

Reagiert man dann immer nur auf eine Substanz?

Nein, man kann auf viele Substanzen gleichzeitig reagieren. Es gibt aber sogenannte Kreuzallergien, bei denen man bei einer bekannten Allergie z.B. auf Birke besonders häufig auch auf Nüsse, Stein- und Kernobst und anderes reagiert.

Und was kann ich nun gegen meine Pollenallergie tun?

Das Wichtigste ist eine möglichst weitgehende Allergenkarenz, das heißt den Kontakt zu allergieauslösenden Substanzen/ Pflanzen zu meiden. So kann man z.B. bei trockenem und windigen Wetter, wo viele Pollen fliegen, eine Sonnenbrille zum Schutz der Augen tragen, abends vor dem Schlafengehen die Haare waschen, um Pollen auszuspülen, getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen, Sport und anstrengende Tätigkeiten bei starkem Pollenflug draußen meiden oder einen Pollenfilter ins Auto einbauen lassen. Hilft das alles nicht ausreichend weiter, kann man antiallergische Präparate einnehmen, um die allergische Reaktion abzuschwächen.

 

Oder man versucht über eine sogenannte Desensibilisierung den Körper ganz langsam an die allergieauslösenden Substanzen zu gewöhnen.

Und wenn das alles nicht reicht?

Dann kann ich durch die Einnahme von Calcium die Reaktion im Körper wie Juckreiz, Rötung oder Quaddelbildung abschwächen und sonnenbedingte Hautirritationen mildern.

 

Dazu gibt es freiverkäufliche, lokal anzuwendende Augen- oder Nasentropfen, je nachdem wie und wo man am Stärksten reagiert. Hilft das auch nicht entsprechend kann man auch antiallergische Tabletten einnehmen, die innerhalb kürzester Zeit die Symptome lindern. Sollten diese Möglichkeiten nicht ausreichen oder tritt Atemnot auf, muss in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Sonst kann man im schlimmsten Fall ein allergisches Asthma entwickeln, dass einen dauerhaft beeinträchtigt.

von aureusGmbH

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