Sternsinger trotzen dem Regen

370 Sternsinger sammelten in Kirchhellen 42.500 Euro Spenden

Am ersten Januarwochenende zogen die Sternsinger wieder durch Kirchhellen, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln - Foto: Julian Schäpertöns

Es nieselte leicht, als am vergangenen Samstag (6. Januar) um kurz vor halb 10 zahlreiche Kinder in alle Himmelsrichtung aus der St. Johannes Kirche strömten. Verkleidet als Caspa, Melchior und Balthasarr - den heiligen drei Königen aus dem Morgenland - klopften mehr als 370 Kinder an den Türen in Kirchhellen, Grafenwald und Feldhausen und baten um Spenden. So ist in diesem Jahr eine Summe von 42.500 Euro zusammengekommen, die behinderten Kindern in Peru zu Gute kommt.

 

„Ihr seid als Botschafter des Friedens unterwegs, um den Menschen in ihren Häusern den Segen zu bringen“, verdeutlichte Pfarrer Manfred Stücker im Aussendungsgottesdienst den Sinn der deutschlandweiten Aktion, die sich bereits zum 61. Mal jährt. „Wir bitten darum, dass die Menschen ihre Herzen öffnen für die Not in der Welt.“

 

Dann ging es für die Kinder, die zwischen 6 und 14 Jahre alt waren, von Tür zu Tür. „Segen bringen, Segen sein“, lautete das Motto in diesem Jahr. Die Kinder begrüßten die Bewohner mit einem Lied und baten anschließend um eine Geldspende – und bekamen zusätzlich oft auch ein paar Süßigkeiten geschenkt. Den Segensspruch, „C+M+B - Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus", schrieben sie bei denen, die es wollten an die Hauswand oder verteilten Ausdrucke.

 

Aufwärmen und stärken konnten sich die Kinder zwischendurch im Pfarrheim, wo fleißige Helfer Waffeln und Getränke vorbereitet hatten. Bei einer Dankmesse am Sonntagmorgen fand die Sternsingeraktion auch in diesem Jahr seinen Abschluss.

von Julian Schäpertöns