Neue Pfadfindergruppe in Kirchhellen

Mädchen zwischen 7 und 12 Jahren sind herzlich zur Gruppenstunde eingeladen

Gemeinsam ein Feuer entfachen ist bei den Pfadfindern keine Seltenheit - Foto: Rudolph - Pixelio

Es geht um den Gemeinschaftssinn, darum, die Natur hautnah zu erleben, um Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit. Als Pfadfinder bekommen junge Menschen die Möglichkeit, abseits von Handy und PC ihre Freizeit zu verbringen und dabei sogar noch viel zu lernen und zu erleben. Jeden Donnerstag von 17 Uhr bis 18.30 Uhr gibt es dafür nun eine Gruppenstunde (Heimabend) im Jugendkeller der Pauluskirche in Kirchhellen.

 

„Mitmachen kann bei uns zunächst jeder, der Interesse an neuen Bekanntschaften hat, unternehmungslustig ist und die Natur mag“, erzählt Julia Krauß vom Deutschen Pfadfinderbund e.V. „Ich selbst habe vor 16 Jahren als junges Mädchen meinen Weg zu den Pfadfindern gefunden und würde diese Gruppe gerne aufrechterhalten – deswegen das Angebot einer Gruppenstunde für Kinder ab 7 Jahren.“

 

Natürlich dient der so genannte Heimabend jeden Donnerstag im Jugendkeller der Pauluskirche als Zeit des Kennenlernens und Austauschens. Die Natur zu erleben und zu entdecken, gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen und überhaupt ein Lagerfeuer selbst zu entzünden, passiert in regelmäßig stattfindenden Lagern und Fahrten.

Frei nach dem Motto: Jeden Tag eine gute Tat

Der Deutsche Pfadfinderbund ist ein parteipolitisch neutraler und interkonfessioneller Jugendbund mit insgesamt etwa 2.000 Mitgliedern deutschlandweit. „Unser Ziel ist es, mit Spaß und Spiel zu sozialem Handeln zu bewegen und vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung der Mitglieder zu bieten“, so Julia Krauß. „Wer daran Interesse hat und uns kennenlernen möchte, darf gerne donnerstags vorbeischauen.“ Nach ein paar Schnupperstunden darf dann jeder selbst entscheiden, ob er dem Bund als Mitglied beitreten möchte und erhält bei Bedarf alle notwendigen Informationen und Anmeldeformulare. „Jeden Tag eine gute Tat“: Hier wird das Sprichwort gelebt.

 

von Katrin Kopatz