Kolping-Senioren besuchen Feuerwehr

Bei einem Informationsnachmiitag erfuhren die Besucher alles rund um das Leben im Berufsalltag eines Feuerwehrmannes

 

17 Senioren der Kolpingfamilie haben sich am 10. Juli auf den Weg zur Berufsfeuerwehr in Bottrop gemacht. Nach der Begrüßung durch den Leiter Kim Heimann gab es aber erst einmal eine Informationsveranstaltung von Einsatzleiter und Pressesprecher Michael Duckheim.

 

 

Einmal in die Tiefe der Feuerwehrarbeit gehen. Das konnten jetzt die Senioren dank eines straffen Programms bei der Feuerwehr Bottrop erleben. Michael Duckheim erzählte den Interessierten eine Menge über Einsatzpersonal, Fahrzeuge und Geräte. „Eine straffe Organisation ist unabdingbar, um den zeitgemäßen Aufgaben im Brandschutz- sowie im technischen Hilfeleistungs-, Rettungs- und Krankentransportdienst gegenüber den Einwohnerzahlen gerecht zu werden“. Für den Falle eines Falles aber stehen den Bottropern rund 160 Berufsfeuerwehrmänner und etwa 300 aktive Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr zur Seite. Auf zwei Feuerwachen und acht Ortswehren verteilt im ganzen Stadtgebiet gibt man sein Bestes, um auf den Ernstfall optimal vorbereitet zu sein. Zusammenarbeit wird hier groß geschrieben, denn die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen beispielsweise wird werktags von 8 bis 16 Uhr von den Berufsfeuerwehrmännern im Brandschutzdienst und einem Rettungstransportwagen, der rund um die Uhr zur Verfügung steht, unterstützt. Ebenso wurde den Senioren erklärt, dass in entsprechender Notlage für die Bürger mindestens zwei Notärzte bereitstehen.

Hellhörig wurden die Teilnehmer bei der Aussage, dass nach dem Hilfeersuchen eines Bürgers die benötigten Feuerwehreinheiten in weit weniger als 2 Minuten bereits die Wachen verlassen können. Egal ob in der Nacht oder am Tag. Die Einheiten werden nach einem vorliegenden “Alarm- und Ausrückeplan“ von den Disponenten der Feuerwehrleitstelle gezielt alarmiert. Schnell wurde klar: Feuerwehrkräfte müssen stets auf der Hut, sportlich und gesundheitlich fit sein, um diesen Leistungsanforderungen über viele Jahrzehnte gerecht zu werden und zu bleiben. Anschließend konnten die Feuerwehrhallen mit ihren Einsatzfahrzeugen und -geräten der Wache in Bottrop besichtigt werden. Der Löschzug aber fand die meiste Beachtung. Dieser rückt in der Regel bei jeder Brandmeldung mit häufiger Unterstützung einer oder mehrerer Ortwehren, aus. Er bildet mit weiteren Einsatzleitwagen, den Löschfahrzeugen, der 30m hohen Drehleiter sowie dem Rettungstransportwagen die Basis eine der wichtigsten taktischen Einheit einer jeden Feuerwehr. Auf diesem sind alle für den Einsatz erforderlichen Geräte einschließlich Löschwasser bestückt, die für den Notfall erforderlich sind.

Trotz erster Ermüdungserscheinungen der Kolping-Senioren, fast erschlagen von den vielen neuen Informationen des Feuerwehr-Informanten, blieb zur Abrundung dieses Info-Nachmittages den Teilnehmern nicht erspart, noch Hallen und Einrichtungstrakte unter fachkundigen Erläuterungen zu inspizieren. Diese hohen Anforderungen an Technik und Feuerwehrpersonal waren den meisten Teilnehmern nicht bekannt. Sie zeigten sich beeindruckt von ihrer Wehr im Stadtgebiet.

Abschließend war man sich unter den Kolping-Senioren einig, die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet ist mit ihrem Fahrzeug- und Gerätepotential sowie Einsatzpersonal der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr für einen Ernstfall bestens aufgestellt. Mit einem Dankeschön an den Feuerwehrvertreter für seinen informativen Einsatz und voller guter und nachhaltiger Eindrücke von unserer Feuerwehr traten die Gäste nach ca. 4 Stunden geballter Informationen, sichtlich ermüdet, ihren Heimweg nach Kirchhellen an.

 

Quelle: Pressemitteilung Kolpingsfamilie Kirchhellen, Michael Schrameyer (Schriftführer)

 

von Julia Liekweg

Julia Liekweg

Von Julia Liekweg