Kirchhellener beim Supertalent

Der Kirchhellener Jürgen Kemper traute sich auf die große Supertalent Bühne von RTL – Wie es dazu kam, erzählt er im Interview mit kirchhellen.online

Der Kirchhellener Jürgen Kemper auf der Supertalent-Bühne. Foto: Mediengruppe RTL Deutschland - Stefan Gregorowius

Dieter Bohlen, Bruce Darnell und Nazan Eckes blicken am Samstagabend gespannt auf den Kirchhellener Jürgen Kemper, als dieser im schwarzen Kapuzenumhang die Bühne betritt. Mit einer Phantasiereise will der 57-Jährige Jury und Publikum beim RTL Supertalent begeistern. Schnell haut die Jury auf den roten Buzzer – für Jürgen Kemper ist der Traum Supertalent nach wenigen Augenblicken vorbei. Im Interview mit kirchhellen.online erzählt der Jobcoach, warum er in die RTL-Show gegangen ist und warum er es nicht bereut...

Wie kam es zu der Idee beim Supertalent mitzumachen?

Seit knapp sieben Jahren trete ich schon vor kleinerem Publikum auf und mache Entspannungstraining, zum Beispiel auf Messen. Von den Teilnehmern habe ich viel positive Resonanz bekommen, so dass ich irgendwann an den Punkt gekommen bin, dass ich mein Talent vor einem größeren Publikum präsentieren wollte. Also habe ich mich beim Supertalent angemeldet, war bei einem Vorcasting in Oberhausen und wurde dann eingeladen, vor der richtigen Jury mein Talent zu zeigen.

 

Was wollten Sie der Jury präsentieren?

Ich wollte Jury und Publikum mit auf eine Phantasiereise nehmen, damit sie zu sich selbst kommen und entspannen. Meine Fähigkeit ist es, zur Musik die passenderen Worte zu platzieren und ich kann so die Menschen im Herzen berühren. Meine Worte sind dabei rein intuitiv. Ich habe keinen festen Text, so dass immer wieder eine neue Atmosphäre entsteht. Meine Botschaft ist: Komm zu dir selbst, steht zu dir und höre auf deine inneren Gaben.

 

Wie haben Sie den Auftritt erlebt?

Der Vorlauf für so eine Fernsehproduktion ist schon gewaltig. Hinter der Bühne herrscht viel Gewusel, ich musste Interviews geben und es war nicht leicht, die Konzentration zu halten, um sich gut auf den Auftritt vorzubereiten. Ein wenig nervös war ich schon bevor es losging, aber ich habe es trotzdem geschafft, meine Lockerheit beizubehalten. Bei meinem Auftritt selbst habe ich schnell bemerkt, dass ich den Kontakt zur Jury nicht richtig aufbauen konnte. Eigentlich waren zweieinhalb Minuten Performance geplant, aber leider wurde ja frühzeitig mein Auftritt beendet. Ich denke, hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte schon den ein oder anderen erreichen können.

 

Von der Jurys bekamen Sie dreimal ein Nein. Was sagen Sie zum Feedback?

Dieter Bohlen meinte ja, dass durchaus Bedarf für Entspannung da ist, es aber nicht im Rahmen einer Unterhaltungsshow passt. Da erwartet das Publikum einfach anderes. Das finde ich schon nachvollziehbar. Auch wenn es nicht so gelaufen ist wie geplant, habe ich trotzdem von einigen Leuten gutes Feedback für meinen Auftritt bekommen und nun wissen viele Menschen, was ich mache. Das wollte ich erreichen. Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit meinem Auftritt, stehe dazu und bereue es nicht, teilgenommen zu haben.

 

 

Was machen Sie, wenn Sie nicht auf der Bühne stehen?

Ich arbeite sonst als Jobcoach. Doch nebenher mache ich seit Jahren Lebenscoaching, Entspannungsübungen und Meditation. Das will ich auch weiter ausbauen. Ich veranstalte zum Beispiel Gruppenveranstaltungen mit Musik und Entspannung, aber auch persönliches Lebenscoaching in Einzelterminen. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden (erfolgstrainingkemper@web.de)

 

Gibt es weitere Fernsehpläne?

Ich habe schon ein bisschen Blut geleckt und könnte mir vorstellen, hier und da mal was zu machen. Als Gast in einer Talkshow könnte ich mir gut vorstellen, etwas über meine Fähigkeit zu erzählen. Oder einem Radiointerview wäre ich auch nicht abgeneigt. Demnächst will ich auch Videos bei YouTube hochladen, damit jeder mal so eine Phantasiereise mitmachen kann.

 

Den Auftritt beim Supertalent könnt Ihr euch hier anschauen!

von Julian Schäpertöns