Jugendliche helfen

Die 100-Stunden-Aktion geht in die nächste Runde – Es werden noch freiwillige Helfer gesucht

Bei der 100-Stunden-Aktion gibt es auch immer eine kreative Arbeitsgruppe. - Foto. aureus GmbH

 

Mit Freunden und Gleichaltrigen etwas zu unternehmen, macht jedem Spaß und wenn man dabei noch Geld für einen guten Zweck sammelt, kann es doch nichts Schöneres geben. Nach diesem Prinzip funktioniert die 100-Stunden-Aktion der Heiligen Familie Grafenwald. Seit 1978 engagieren sich Jugendliche für unterschiedliche soziale Projekte.

 

Zwei Jahre sind nun rum und die 100-Stunden-Aktion findet endlich wieder statt. Alle Jugendlichen ab 14 Jahren sind aufgerufen, sich der ehrenamtlichen Spendenaktion anzuschließen. Besonders das Leitungsteam, das sich aus Magdalena Knipping, Laura Lanfermann und Klaus Sievers sowie den beiden neu Dazugekommenen, Matthias Löns und Nina Hasebrink, zusammensetzt, hofft auf eine rege Teilnahme. „Mit 14 Jahren war ich zum ersten Mal dabei. Ich kannte die Aktion schon als Kind und habe dann mit meinen Freunden teilgenommen. Es macht total viel Spaß und fördert den Zusammenhalt untereinander“, erklärt Klaus Sievers. Etwa 40 Interessierte haben sich bereits beim ersten Treffen angemeldet. Ein zweites Treffen folgt am 26. November um 19 Uhr. Dann werden die einzelnen Arbeitsgruppen auch noch einmal vorgestellt. „Es gibt Arbeitsgruppen im Bereich Dienstleistung, Bistro sowie eine außen AG, die einen Spendenlauf macht.“ Beim letzten Mal ging es von der 550 Kilometer entfernten Glücksstadt zu Fuß zurück nach Grafenwald. „Außerdem wird es wieder eine Auto- und Fahrradwaschaktion sowie den Brötchenbringservice geben. Ansonsten können die Leute mit allem möglichen zu uns kommen“, betont Klaus Sievers. „Ab dem 26. November stehen wir nach den Messen in Grafenwald an der Kirche.“

Vom 27. und 31. Dezember wird die 100-Stunden-Aktion im Pfarrheim Grafenwald stattfinden. Gesammelt wird in diesem Jahr für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe.

 

Weitere Informationen: Interessierte können sich an die Email-Adresse 100-stunden-aktion@web.de wenden.

 

von Katharina Boll