20 Jahre voller Stümper

Der Kegelclub „Die Stümper“ feiert ein rundes Jubiläum – Gemeinsam mit kirchhellen.online blicken Sie auf ihre bunte Club-Geschichte zurück

Der Kegelclub die Stümper feiert rundes Jubiläum mit Kind und Kegel. Foto: Privat

Seinen Anfang nahm alles in der Kirchhellener Traditionsgaststätte Schulte-Wieschen. Am 7. März 1998 trafen sich die damals 17- und 18-jährigen Gründungsmitglieder Binda, Gletti, Liesi, Tulpe, Mountie und Woody. „Wir kannten uns von der 72 Stunden Aktion am Jugendkloster. Irgenwann kam uns die Idee, einen Kegelclub zu gründen“, erzählt Gründungsmitglied Woody. Und so nahm alles seinen Lauf. Aus den anfänglich sechs Kegelbrüdern wurden schnell mehr. 2011 sind die letzten beiden Kegelbrüder eingetreten. Seitdem sind es 16 Stümper an der Zahl.

Binda, Knabber, Gletti, Iwan, Hammerhead, Butcher, Joschi, Ballacki, DonJupp, G-Fly, Ratze, Tulpe, Woody, Mountie, Welpe und Zecke heißen die Freunde, die so unterschiedlich sind wie ihre Kegelnamen. „Wir haben heute alle verschiedenste Berufe und sind total unterschiedlich. Trotzdem passt es einfach zwischen uns“, weiß Präsident Christian, besser bekannt unter seinem Kegelnamen Butcher. „Wir kommen alle ursprünglich aus Kirchhellen. Jetzt sind wir jedoch in ganz Deutschland verteilt. Einer wohnt in Hamburg, einer in Freiburg.“ Doch das Kegeln findet seit 20 Jahren regelmäßig einmal im Monat statt. „Natürlich können die Kegelbrüder von weiter weg nicht jeden Monat nach Kirchhellen zurück. Doch zehn Kegelbrüder bekommen wir immer zusammen“, sagt Butcher, der bereits seit vier Jahren Präsident ist.
Angefangen auf der Kegelbahn bei Schulte-Wieschen hat der KC schon so einige Gaststätten in der Region durch. Auch Auswärtskegeln zum Beispiel in Köln haben die Freunde bereits ausgetestet. Derzeit sind sie im Happyness in Dorsten untergekommen. Nur eins hat sich über die Jahre nie geändert: Das Lieblingsbier der Truppe ist und bleibt Stauder. „Wir wurden sogar von Stauder gesponsert und haben Schürzen zum Kellnern bekommen“, erzählt Kegelbruder Joschi, der verantwortlich ist für die Gestaltung des Logos.


Auch abseits der Bahn ist bei den Stümpern immer etwas los. Ob gemeinsame Ausflüge nach Hamburg oder Berlin, Teilnahme an diversen Veranstaltungen in der Region oder Kegeltouren durch ganz Europa – hier kommt nie Langeweile auf. „Unsere erste Kegeltour ging zur Mosel. Seitdem stellen wir alle zwei Jahre eine gemeinsame Tour auf die Beine“, sagt Woody. Mit Sack und Pack ging es letztes Jahr nach Lissabon. Zum Jubiläum planen die Stümper auch eine kleine Tour außerhalb des Zwei-Jahres-Taktes zu machen. Geld genug müsste der Club schließlich haben. Denn bekannt ist er insbesondere wegen seines langen Strafkataloges. „Über die Jahre kamen immer wieder Strafen dazu“, verrät Kegelbruder Joschi. Neben den normalen Kegelregeln sind hier auch etwas skurrilere verewigt. Beispielsweise muss ein Kegelbruder 50 Euro zahlen, wenn sein Kind während des Kegelns auf die Welt kommt. „Das ist wirklich schon vorgekommen“, erzählt Joschi mit einem Lachen.


„Wir haben immer viel Spaß zusammen. Aber auch wenn es darauf ankommt, sind wir für einander da und geben uns gegenseitig Hilfe in schwierigen Zeiten“, betonen die Freunde.
Gemeinsam mit Frauen und Kindern haben die Kegel­brüder bereits ihr Jubiläum im Brauhaus gefeiert.
Wir von der LebensArt wünschen alles Gute zum Jubi­läum und bleibt dem Dorf noch lange erhalten mit Euren verrückten Ideen und Eurem positiven Erscheinen.

von Katharina Boll