Helfen und sich helfen lassen

In Kirchhellen zeigt sich abermals eine große Hilfsbereitschaft – Einfach organisiert über eine WhatsApp-Gruppe

Support (Unterstützung) ist nun mehr gefragt, denn je. Im Dorf wird nun Hilfe für das tägliche Leben angeboten. Foto:© wokandapix/pixabay

Momentan sind die Medien hauptsächlich damit beschäftigt, eine Hiobsbotschaft nach der anderen zu verkünden. Immer mehr Läden müssen schließen, immer mehr Einschränkungen sind im täglichen Leben zu verzeichnen. Und doch sind da drei Kirchhellenerinnen, die helfen, wenn die Not immer größer wird. Nachbarschaftshilfe wird im Dorf auch – und gerade jetzt – großgeschrieben.

 

Tanja Garcia-Iglesias hat unter dem Motto „Gemeinsam helfen“ eine WhatsApp-Gruppe gegründet, die innerhalb weniger Stunden schon mehr als 100 Mitglieder gewonnen hat. Alle verfolgen das Ziel, Menschen zu unterstützen. Susanne Mertens, Mitgründerin dieser Gruppe, erzählt: „Wir wollten die Kirchhellener erreichen, die Hilfe anbieten, und die, die Hilfe benötigen. Es haben sich wirklich viele an uns gewandt, die helfen wollen, sodass wir schnell vermitteln können, sobald sich auch vermehrt Hilfesuchende melden.“

 

Kirchen mit im Boot

Es geht um Unterstützung bei der Kinderbetreuung, um Einkäufe für Ältere und Kranke, um die Begleitung zu Behörden oder darum, das Gassigehen zu übernehmen. Ein Projekt, das in der Corona-Krise entstand, aber gerne dauerhaft aufrechterhalten bleiben kann. „Wir haben auch die Kirchen über diese Gruppe und die damit verbundenen Hilfsmöglichkeiten informiert, sodass auch ältere Menschen ohne Smartphone und WhatsApp davon profitieren können.“

 

Niemand ist alleine

Wer sich engagieren oder Hilfe in Anspruch nehmen möchte, der darf dies gerne tun. Dazu bitte bei Susanne Mertens unter 0172-4824242, bei Tanja Garcia-Iglesias unter 0163-3344647 oder bei Kathrin van den Hoff unter 0176-63670811 melden und sein Anliegen kurz weitergeben. Die Damen stellen dann entsprechende Kontakte her und bringen Helfer und Hilfesuchende zusammen. Mit dem Organisieren solcher WhatsApp-Gruppen kennen die drei sich aus, sodass alles schnell und unkompliziert ermöglicht wird. „Es soll sich niemand allein gelassen fühlen, so kommen wir alle sicher gut durch diese verrückte Zeit.“

 

von Katrin Kopatz

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