Erschöpft, aber glücklich

Vom 27. bis zum 31. Dezember haben mehr als 40 Jungen und Mädchen der Jungen Gemeinde in Grafenwald 100 Stunden am Stück für einen guten Zweck gearbeitet

Die Läufer wurden nach 100 Stunden und 534 Kilometern in Grafenwald begrüßt. Foto: Johannes Kierdorf.

Am 31. Dezember um 11 Uhr ist die Stimmung im Grafenwälder Pfarrheim gedrückt. Die Jugendlichen der 100 Stunden Aktion sind geschafft und richten die Räumlichkeiten des Pfarrheims wieder her. 99 Stunden Arbeit liegt nun hinter den Jugendlichen. Autos und Fahrräder wurden geputzt, Essen gekocht, genäht und gebastelt – und das rund um die Uhr. Trotzdem sind am Morgen des letzten Tages die meisten immer noch gut gelaunt und freuen sich auf die Ankunft der Läufer, die um 12 Uhr eintreffen sollen.

Dieses Mal lief nämlich eine Gruppe der 100 Stunden Aktion von der Insel Fehmarn bis nach Grafenwald. Am Ende stehen 534 Kilometer Fußweg auf dem Tacho. Pünktlich zum Glockenschlag um 12 Uhr am Silvestermittag treffen die Läufer, bestückt mit Fackeln und ihrem Banner, ein. An der Maystraße auf Höhe des Pfarrheim Heilige Familie haben sich in großer Anzahl Zuschauer für die Ankunft der Athleten eingefunden, um diese zu bejubeln. Mit einem Feuerwerk, Champagnerduschen und Konfetti werden sie begrüßt und bejubelt.

Auf dem Weg haben die sieben Teilnehmer des abenteuerlichen Spendenlaufes einiges erlebt. Ihre Erlebnisse schildern sie in den nächsten Tagen den Spendern, welche nun Zuhause besucht werden, damit diese ihre Spenden abgeben können. Bis zum 14. Januar wollen sie alle Spender besucht haben, damit die Aktion ihren Gesamterlös präsentieren kann und den Scheck an das Ambulante Kinder und Jugend Hospiz Emscher Lippe überreichen kann. Nun sind aber erst mal alle froh, dass auch das Ende der Aktion so gut über die Bühne gegangen ist und freuen sich endlich mal mehr als nur drei Stunden in ihren eigenen Betten zu schlafen. Die gesammelte Summe, welche von der 100 Stunden Aktion gespendet wird, wird am 14. Januar bei der Scheckübergabe bekannt gegeben.

 

Gemeinsam wurde bei der Aktion Geld für den guten Zweck gesammelt. Foto: Johannes Kierdorf

von Johannes Kierdorf