Der große Jahresrückblick

Was Kirchhellen im Jahr 2017 bewegt hat – Wir blicken zurück auf zwölf ereignisreiche Monate im Dorf

Grafik: Julian Schäpertöns

Januar

Sternsinger unterwegs

Verkleidet als Kaspar, Melchior und Balthasar und begleitet von Sternträgern oder ganz kleinen Königen zogen die Sternsinger Anfang Januar durch die Straßen, um den Segen zu den Häusern zu bringen und um Spenden für die Aktion Dreikönigssingen des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ zu sammeln. Dabei kamen 41.610 Euro zusammen.

Ein traditionelles Bild: Die Sternsinger machten sich auf, um Gottes Segen zu überbringen. Foto: Egon Maier

 

Stimmungsvolles Neujahrskonzert

Mit einem musikalischen Höhepunkt starteten die Kirchhellener Blasmusik und die Blaskapelle Grafenwald ins Jahr. Bereits zum achten Mal luden sie zum Neujahrskonzert der Bläser ins Brauhaus ein. Hunderte Gäste schunkelten gemeinsam und erfreuten sich der traditionellen Musik.

Zum achten Mal fand das Neujahrskonzert im Brauhaus statt. Foto: Egon Maier

 

Das Schützenjahr beginnt

Ende Januar begann auch das Schützenfestjahr. Bei der Gründung der Schützenfestgesellschaft kamen wieder rund 350 Kirchhellener Schützen zusammen und brachten das Brauhaus wieder an seine Kapazitätsgrenzen. Mit tosendem Applaus wurden die alten Amtsträger verabschiedet und die neuen begrüßt.

Die Gründungsversammlung der Schützen fand im Januar statt. Foto: Egon Maier

 

Februar

Karneval im Dorf

Kunterbunt wurde es im Februar in Kirchhellen. Zahlreiche Veranstaltungen luden Jung und Alt ein gemeinsam das Karnevalswochenende zu feiern. Einem sehr speziellen Thema widmeten sich die Theaterfrauen der kfd St. Johannes: Unter dem Motto „Kirchhellen bei Nacht“ präsentierten sie auf charmante und auf jeden Fall urkomische Weise, wie sich das Dorf mit Einbruch der Nacht verwandeln kann. Der VfB KarneBall setzte dagegen auf pure Partystimmung. Das DJ-Team „Fire & Ice“ und DJ Dennis sorgten für eine gefüllte Tanzfläche bis früh in den Morgenstunden. Auch in Grafenwald wurde wieder zünftig gefeiert. Nach zwei Jahren Abstinenz kam die Kleine Karnevalsgesellschaft (2K2G) wieder ins Festzelt. „Die acht Abgerichteten“ und „Die Paten“ hatten zum Thema „Allet wat zählt“ wieder jede Menge Lokalkolorit im Programm. Mit weit über 900 Gästen an insgesamt drei Veranstaltungstagen stellten die Jecken der 2K2G dabei eine der größten Karnevalsveranstaltungen in ganz Bottrop auf die Beine.

An Karneval wurde im Dorf viel gelacht. Foto: Egon Maier

 

Brezeljahr gestartet

Nach der Gründungsversammlung der Schützengesellschaft waren im Februar alle Brezelschwestern und Brezelbrüder aufgerufen, an der Versammlung der Brezelgesellschaft teilzunehmen. Die Versammlung im 30. Festjahr wurde wie immer mit dem traditionellen Böllern der Brezelkanoniere eröffnet. Laut wurde es aber auch wieder im Saal, als das Brezellied „Ja wir Brezelbrüder wissen, unser Tag ist nicht mehr fern“ erschallte.

Zahlreiche Kirchhellener folgten dem Aufruf und kamen zur Gründungsversammlung ins Brauhaus. Foto: Egon Maier

 

März

Ausstellungen im Heimathaus

Im Heimathaus eröffnete Anfang März eine neue Ausstellung. Dieses Mal beschäftigte sich der Verein für Orts- und Heimatkunde Kirchhellen mit dem Thema „Rund um den Kirchenbrand vor 100 Jahren“. Später im Jahr fanden zwei weitere Ausstellungen zu den Themen „Schützen- und Brezelfest“ und „Johann Breuker“ statt.

Drei Ausstellungen gab es in diesem Jahr im Heimathaus zu bewundern. Foto: Egon Maier

 

Plattdeutsches Theaterstück

Auch 2017 durften wir uns wieder auf einen plattdeutschen Schmankerl der Laienspielschar der Kolpingsfamilie Kirchhellen freuen. „Aals bestens geriergelt“ hieß das Stück der Theatergruppe, das sie Ende März/Anfang April auf die Kirchhellener Bühne im Brauhaus brachten.

Die Theatergruppe trat auch in diesem Jahr auf. Foto: Katharina Boll

 

Kirchhellen macht sauber

Ende März hieß es wieder Großreinemachen in Kirchhellen. Auch wenn es eigentlich jeder wissen sollte, dass man seinen Müll nicht einfach an den Straßenrand oder in den Wald schmeißt, werden bei „Bottrop putzt“ in jedem Jahr unzählige Müllsäcke gefüllt. Viele Schulen und Vereine unterstützen die Aktion seit mehreren Jahren und haben sich auch 2017 wieder zum Mitmachen bereit erklärt. Zu dem kollektiven Putzen ruft in jedem Jahr die BEST auf.

Auch am VGK wurde sauber gemacht. Foto: Egon Maier

 

April

Seifenkistenrennen in Grafenwald

In Grafenwald sausten Ende April wieder die Seifenkisten die Rampe am Hans-Söller-Platz runter. Zum zweiten Mal organisierte der Schützenverein Grafenwald das Spektakel. Es wurden dabei nicht nur die schnellsten Fahrer prämiert, sondern auch die schönsten Kisten. Zum ersten Mal durften auch erwachsene Rennfahrer ihr Können unter Beweis stellen. Neben 18 Kindern hatten elf Erwachsene ihren Spaß auf der Rampe. Auch 2018 soll das Seifenkistenrennen wieder stattfinden. Das Datum steht auch schon fest: 28. und 29. April.

Das Seifenkistenrennen in Grafenwald wird auch 2018 wiederholt. Foto: Egon Maier

 

Gesellige Stunden beim Feierabendmarkt

Einen gelungenen Start feierte der Feierabendmarkt auf dem Johann-Breuker-Platz. Den Markt von Dienstag (wie es 2016 der Fall war) auf den Freitag zu verlegen, schien eine gute Entscheidung gewesen zu sein. Von April bis Oktober trafen sich die Kirchhellener jeden ersten Freitag im Monat, um sich auf das Wochenende einzustimmen.

Der Feierabendmarkt war gut besucht. Foto: Egon Maier

 

50 Jahre Schloss Beck

Im April öffnete auch das Schloss Beck seine Tore zur Jubiläumssaison. Der Park in Feldhausen feierte in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Es war im Jahr 1967 als Karl und Renate Kuchenbäcker das heruntergekommene Barockschloss kauften, es nach und nach restaurierten, Spielgeräte kauften und den Park um das Schloss zu einem beliebten Ausflugsziel machten. Mit unterschiedlichen Festen und Konzerten wurde im Festjahr gefeiert. Zudem wurde die Marienkäferbahn und das Riesenrad komplett renoviert, repariert und aufgefrischt.

Renate Kuchenbäcker blickt 2017 auf 50 Jahre Schloss Beck zurück. Foto: Julian Schäpertöns

 

Mai

Ministerpräsidentin in Kirchhellen

Kurz vor der Landtagswahl besuchte die damals noch amtierende Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Kirchhellen. Eine Stunde nahm sie sich Zeit um den Kirchhellenern ihre Fragen zu beantworten, Autogramme zu schreiben und Selfies zu machen. Auch Mitglieder anderer Parteien nutzten den Tag, um nochmal auf ihre Wahlprogramme aufmerksam zu machen.

Hannelore Kraft im Gespräch mit den Bürgern. Foto: Julian Schäpertöns

 

Platz bekommt einen Namen

Der Platz rund um den Wappenbaum bekam im Mai einen Namen: Hans-Büning-Platz. Auf Initiative der „Alten Heeren der Landjugend“ wurde der Platz neben der St.-Johannes-Kirche nach dem im Jahr 2010 verstorbenen Hans Büning benannt. Lange Jahre lang war er Rektor der Hauptschule, Bürgermeister und Heimatforscher in Kirchhellen. Neben der Einweihung des Platzes wurden zudem auch die neuen Infokästen des Vereins „Natürlich Kirchhellen“ präsentiert.

Feierlich wurde der neue Hans-Büning-Platz eingeweiht. Foto: Egon Maier

 

Sekundarschule feiert Richtfest

Ein weiteres wichtiges Etappenziel konnte die Sekundarschule feiern. Neun Monate nach dem ersten Spatenstich konnte Richtfest gefeiert werden. Der Rohbau direkt an der Hauptschule wurde fertig gestellt. Geplant ist, dass die Sekundarschule pünktlich zum neuen Schuljahr in das Gebäude einziehen kann.

Die Bauarbeiten an der Sekundarschule schritten voran. Foto: Julian Schäpertöns

 

Juni

Sturmtief Ludger wütet in Kirchhellen

An Fronleichnam wütete das Sturmtief Ludger in Kirchhellen. Zwischen Heidesee und Hoher Heide richtet das Unwetter viel Schaden an. In der Schneise lies der Sturm einen Anblick der Verwüstung zurück. Auch über das Vater-Kind-Zelten der Kolpingsfamilie fegte der Sturm. Verletzt wurde niemand. Nachdem die Schäden behoben wurden, konnte weiter gemacht werden. Wochenlang dauerten allerdings die Aufräumarbeiten in den Wäldern. Nicht nur die umgekippten Bäume mussten entfernt werden, auch vom Umsturz gefährdete Bäume mussten gefällt werden.

Auch beim Vater-Kind-Zelten wütete der Sturm. Foto: Egon Maier

 

Neue Achterbahn im Movie Park

Im Movie Park eröffnete nach zweijähriger Planungs- und Aufbauzeit die neue Achterbahn „Star Trek: Operation Enterprise“. Bei der neuen Achterbahn handelt es sich um einen sogenannten Launch Coaster: Gäste werden katapultartig beschleunigt, und das gleich drei Mal. Die Bahn erreicht Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h und kostete dem Park eine zweistellige Millionensumme.

Im Movie Park wurde eine neue Achterbahn eröffnet. Foto: Julian Schäpertöns

 

Uli Eckert schreibt ein Brezellied

Auf der zweiten Brezelversammlung auf dem Hof Rottmann gab es für die rund 300 Brezelbrüder und -schwestern eine schöne Überraschung. Kassierer Uli Eckert führte zum ersten Mal sein selbstgeschriebenes Lied „Schön ist es auf dem Brezelfest“ auf. Nach wenigen Sekunden sprangen die Brezelbrüder auf, sangen und klatschten mit. Das Lied entwickelte sich schnell zum beliebten Party-Dauerbrenner. Auch beim Brezelball sorgte Uli Eckert für Ausnahmestimmung im Zelt als er die Bühne betrat und vor tausenden Menschen seinen Song zum Besten gab.

Auch auf dem Brezelfest stand Uli Eckert auf der großen Bühne. Foto: Julian Schäpertöns

 

Juli

Grafenwald hat einen Kaiser

Anfang Juli bekam Grafenwald einen neuen Kaiser: Mit dem 100. Schuss holte Bernd Kroker, der von 2013 bis 2015 schon mal König war, beim Schützenfest den Vogel runter. Zu seiner Kaiserin ernannte er seine Frau Ulrike. Er lieferte sich mit Dieter König und Udo Ellekotten, der seine Amtszeit verlängern wollte, einen spannenden Wettkampf. Bis 2019 wird er nun die Wöller regieren.

Mit dem 100. Schuss holte Bernd Kroker beim Schützenfest den Vogel runter. Foto: Julian Schäpertöns

 

Poetry Slam im Hof Jünger

Zum ersten Mal fand im Hof Jünger ein Poetry Slam statt. Acht Slamer betraten mit selbstgeschriebenen Texten die Bühne, das Publikum konnte über die Performance abstimmen. Die Resonanz der Kirchhellener war nach dem knapp dreistündigen Dichterwettkampf durchweg positiv, so dass im Dezember die Veranstaltung wiederholt wurde. Und auch im Jahr 2018 soll die Veranstaltung weitergeführt werden.

Christofer mit f (vorne) sowie Anke Fuchs überzeugten die Kirchhellener und teilten sich Platz 1. Foto: Julian Schäpertöns

 

Vorfreude in Kirchhellen

Auch das große Schützen- und Brezelfest warf im Juli schon seine Schatten voraus. Zur den ersten beiden Schützenübung auf dem Hof Steinmann und dem Hof Königshausen trafen sich die Schützen. Denn der Stechschritt für die Parade musste geübt werden. Zwei weitere Übungen folgten im August. Währenddessen suchte die Sekundarschule bereits ihren Brezelkönig. Etwas 180 Fünft- und Sechsklässler konnte ihren Fähigkeiten im Brezelwerfen austesten. Viel Talent bewies Marlon Bäßler, er konnte den Brezel zu Fall bringen. Zu seiner Königin ernannte er Anna Güdding.

Rund 180 Schüler versuchten ihr Glück beim Brezelfest der Sekundarschule. Foto: Julian Schäpertöns

 

Sommerveranstaltungen

Zwei weitere Highlights im Juli waren der Westfälische Oldtimertag, bei dem hunderte heiße Kisten nach Kirchhellen kamen und die Veranstaltung „Park statt Parken“, bei der die Hauptstraße gesperrt und Kunstrasen ausgelegt wurde.

Bei bestem Wetter konnte man gemütlich über die autofreie Hauptstraße schlendern. Foto: Julian Schäpertöns

 

August

Rekord beim Blutspendemarathon

Beim Blutspendemarathon des Deutschen Roten Kreuz war Kirchhellen wieder Spitzenreiter. 245 Spender kamen ins Brauhaus, insgesamt beteiligten sich 707 Spender in Kirchhellen, Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen. Vier Ärzte und zehn Helfer zapften in Kirchhellen innerhalb von fünf Stunden 97 Liter Blut ab. Mehr als in den anderen teilnehmenden Städten.

Eine von 245 Lebensrettern aus Kirchhellen: Nicola Schürmann. Foto: Julian Schäpertöns

 

Das Kirchhellener-Fledermaushaus

Vorbildlich war auch Familie Kurschatke. Sie bekam als erste Familie in Bottrop die Auszeichnung „fledermausfreundliches Haus“ vom NABU. Denn unter ihrem Dach beherbergen sie 81 Fledermäuse und bieten den Tieren ein sicheres Zuhause.

Die Familie Kurschatke lebt seit diesem Jahr mit 81 Fledermäusern unter einem Dach. Foto: Julian Schäpertöns / NABU (E. Grimmberger)

 

Medaillenrausch für Einradfahrer

Für die Einradfahrer des VfL Grafenwald gab es im August einen wahren Medaillenrausch. Acht Tage kämpften rund 20 VfLer bei der Europameisterschaft EC Unicycling um die vorderen Plätze. Mehrere Medaillen konnten mit nach Hause gebracht werden.

Lara Kubiczek und Katharina Boll freuten sich über den ersten Platz. Foto: Privat

 

Vorbereitungen aufs Fest

Kurz vor dem großen Fest wurden die letzten Vorbereitungen im Dorf getroffen. Die Schützen absolvierten ihre dritte und vierte Schützenübung und die Brezelbrüder trafen sich zu ihrer letzten Versammlung vor dem Fest. Der Schützenvogel Helmut wurde im Schaufenster des Schauhaus Möller dem Volk präsentiert. Und in der Bäckerei Kläsener wurde der 15 Kilogramm schwere Riesenbrezel gebacken und wenige Tage später feierlich abgeholt und ausgestellt. Die letzten Wagen für die große Parade wurden fertiggestellt und vom Vorstand und dem Dekra offiziell abgenommen. Das Fest konnte kommen.

Eine Abordnung der Brezelgesellschaft war zum Backen in der Bäckerei Kläsener. Foto: Julian Schäpertöns

 

September

Schützen- und Brezelfest

Drei lange Jahre haben die Kirchhellener auf dieses Wochenende hingefiebert. Anfang September war es dann endlich soweit: Im Dorf wurde Schützen- und Brezelfest gefeiert. Vier Tage war das Dorf im Ausnahmezustand. Der Wettergott meinte es gut mit den Kirchhellenern und bescherte sonnige Festtage. Nachdem schon zwei Tage gefeiert wurde, begann am Montag die Suche nach einen neuen Schützenkönig. Mit dem 462. Schuss holte Burkhard Kosse den Vogel runter. Zu seiner Königin ernannte er Sara Schlegl. Nach der Proklamation ging es für das neue Königspaar zur Parade und anschließend zum Königsball. Am nächsten Morgen wurde ein neuer Brezelkönig gesucht. Gleich vier Anwärter wollten in diesem Jahr den Titel mit nach Hause nehmen. Es gelang Egbert Schnieder das 15 Kilo schwere Backwerk von der Stange zu holen. Im Zelt gab er seine Königin bekannt: Beate Möhlen. Es folgte der spektakuläre Brezelumzug durch das Dorf. Tausende Besucher aus Nah und Fern ließen sich das Spektakel natürlich nicht entgehen. Mit dem Brezelball endete der viertägige Partymarathon.

Seit September wird Kirchhellen von den neuen Königspaaren regiert. Foto: Julian Schäpertöns

 

Feuer in der Getränkewelt

Doch während im Dorf die Kirchhellener das Brezelfest feierten, kam es zu einem Brand in der Raiffeisen-Getränkewelt. Schnell konnte die Feuerwehr die Flammen wieder unter Kontrolle bringen, auch Menschen wurden keine verletzt. Doch ein Warenwert von 100.000 Euro wurde zerstört. Der Verkauf von Getränken ging ab Oktober weiter in einem Zelt auf dem Parkplatz.

Heiner Schenke (l.) und Sven Hausmann von der Raiffeisen-Getränkewelt nach dem Brand. Foto: Julian Schäpertöns

 

Armin Laschet besucht VGK

Im September besuchte der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet Kirchhellen. Denn das Vestische Gymnasium erhielt die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und Laschet übernahm die Patenschaft für das Projekt. Feierlich enthüllte er bei seinem Besuch ein großes Schild, das nun im Eingangsbereich der Schule steht.

Zusammen mit Schülersprecher Sebastian Pels enthüllt Armin Laschet ein Schild. Foto: Julian Schäpertöns

 

30 Jahre Waldjugend

Im September 1987 wurde die Waldjugend gegründet. In diesem Jahr feierte sie das 30-jährige Bestehen, gleichzeitig wurde die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald 70 Jahre alt.

Kinder und Jugendliche machen mit bei der Waldjugend – und das seit 30 Jahren. Foto: Privat

 

Oktober

Oktoberfest in Kirchhellen

Anfang Oktober luden die Landjugend und der VfB Kirchhellen erneut zum großen Oktoberfest. Diesmal stand das Zelt auf der Paradewiese bei Hof Miermann. Schon Wochen vor der Veranstaltung war die Feier restlos ausverkauft. Die meisten Kirchhellener kamen stilecht im Dirndl beziehungsweise in Lederhose und tanzten auf den Tischen, lagen sich in den Armen und grölten die bekannten Partyhits mit.

Das Fass wurde von Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder angestochen. Foto: Julian Schäpertöns

 

Landfrauen legen Erntedank-Teppich

In der St. Johannes Kirche konnte wieder der Erntedank-Teppich der Landfrauen bestaunt werden. Mehr als 50 verschiedene Früchte, Getreidearten, Nüsse und Blumen wurden für das Bild verwendet. 1.600 Euro Spenden konnten gesammelt werden. Diese gingen an das Sozialwerk Kirchhellen.

7 Stunden brauchten die Landfrauen in diesem Jahr, um den Erntedank-Teppich zu legen. Foto: Julian Schäpertöns

 

Das Landhaus Berger schließt

Das Landhaus Berger öffnete im Oktober zum letzten Mal seine Türen. Das kleine Hotel ging in Privatbesitz über. Seit den 1970er Jahren gehörte das gemütliche Landhaus Berger zu Feldhausens Straßenbild.

Das Landhaus Berger hat im Oktober geschlossen. Foto: Privat

 

Halloween im Brauhaus

Der Oktober endete mit dem großen Reformationsjubiläum. Außerdem feierten an diesem Abend hunderte Menschen in Kirchhellen Halloween. Im Brauhaus stieg wieder einer große Party. Zuvor hatten erstmalig auch kleinere Monster die Gelegenheit, beim Kinderhalloween mitzumachen.

Auch die Monster aus dem Movie Park kamen dieses Jahr wieder ins Brauhaus um Halloween zu feiern. Foto: Julian Schäpertöns

 

November

Jäger unterwegs

Anfang November waren wieder viele Jäger in Kirchhellen und Umgebung unterwegs – denn es war wieder Hubertusjagd. Der Herbst ist die primäre Jagdzeit und am Hubertustag ziehen viele Waidmänner los, um ihren Schutzpatronen zu ehren. Ziel der Jäger ist es, die Natur ins Gleichgewicht zu bringen. Zurzeit gibt es in der Region nämlich eine Überpopulation von Wildschweinen, vor allem in der Kirchheller Heide.

Mit ihren Hund zogen die Jäger durch den Wald, um Wild zu treiben. Foto: Julian Schäpertöns

 

Kirchhellener beim Supertalent

Der Kirchhellener Jürgen Kemper hatte in diesem Jahr seinen großen Auftritt. Mit einer Phantasiereise wollte der 57-Jährige Jury und Publikum beim RTL Supertalent begeistern. Schnell haute die Jury auf den roten Buzzer und beendete den Traum vom Supertalent nach nur wenigen Augenblicken. Bereuen tut es Jürgen Kemper trotzdem nicht. Er ist zufrieden mit seinem Auftritt.

Der Kirchhellener Jürgen Kemper auf der Supertalent-Bühne. Foto: Mediengruppe RTL Deutschland - Stefan Gregorowius

 

Rentierfreunde sammeln Spenden

Die Rentierfreunde Feldhausen luden Ende November zum dritten Rentierbasar ein. In familiärer Atmosphäre trafen sich viele Besucher, um sich gemeinsame auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Bei dem kleinen Weihnachtsmarkt wurden wieder viele Spenden gesammelt. In diesem Jahr ging das gesammelte Geld des Rentierbasars in Höhe von 9.476,37 Euro an das Friedensdorf in Oberhausen.

Beim Rentierbasar konnten die Besucher die Tiere aus der Nähe betrachten. Foto: Julian Schäpertöns

 

Die Nandu-Security zieht ein

Tierisch ging es auch auf dem Hof Overgünne zu. Dort zogen nämlich Nandus (südamerikanischen Laufvögel) ein. Die hatte sich Thomas Overgünne gekauft, um seine mehr als 3.500 Hühner vor gefräßigen Habichten zu beschützen.

Thomas Overgünne hat sich fünf Nandus gekauft, um seine Hühner vor gefräßigen Habichten zu schützen. Foto: Julian Schäpertöns

 

Dezember

Adventszeit in Kirchhellen

In der Vorweihnachtszeit war in Kirchhellen einiges los. Eingeläutet wurde der Advent gleich von zwei Veranstaltungen: dem Wintertreff vom Verein Natürlich Kirchhellen und dem Markt zum Advent auf dem Schmücker Hof. Bei knackigen Temperaturen konnte man sich dort mit Glühwein und Kakao aufwärmen und in weihnachtlicher Atmosphäre sich auf die Festzeit einstimmen. Auch die Wöller luden zu einen kleinen Weihnachtsmarkt. Auf dem Prozessionsweg fand zum dritten mal „Von Ecke zu Ecke“ statt. Und am dritten Adventswochenende lud der Regionalverband Ruhr wieder zu „Wild & Weihnacht“ auf den Heidhof.

In den zehn Pagodenzelten gab es allerlei leckere Köstlichkeiten. Foto: Julian Schäpertöns

 

Krippenlandschaft begeistert

In den Wochen vor dem Fest wurde in der St. Johannes Kirche wieder fleißig gearbeitet. Die traditionelle und aufwendig gestaltete Krippenlandschaft durfte dann ab Heiligabend bestaunt werden. Und natürlich warteten beim Krippencafé wieder zahlreiche Leckereien auf die Besucher.

Die Krippenlandschaft ist zu Weihnachten immer ein besonderer Höhepunkt in der St. Johannes Kirche. Foto: Julian Schäpertöns

 

100 Stunden Aktion

Zwischen Weihnachten und Neujahr gab es dann wieder die 100 Stunden Aktion der Jugend Heilige Familie Grafenwald. In 100 Stunden führten die Jugendlichen verschiedene Maßnahmen durch, um Geld für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher Lippe zu sammeln.

Auch in diesem Jahr waren die Jugendlichen bei der 100 Stunden Aktion motiviert, viele Spenden zu sammeln. Foto: Johannes Kierdorf

von Julian Schäpertöns