„Den ledigen Baugrund“

Im März dürfen sich Freunde des Plattdeutschen Theaters auf ein neues Stück der Kolpingsfamilie Kirchhellen freuen

Foto: Katrin Kopatz

Die Laienspielschar der Kolpingsfamilie Kirchhellen lässt es sich auch 2020 nicht nehmen, mit ihrem Plattdeutschen Theater für einige Abende voller Humor und beste Unterhaltung zu sorgen. Für zahlreiche Kirchhellener gehört der Besuch des Traditions-Theaters auf jeden Fall dazu.

In diesem Jahr präsentieren zehn Darsteller das Stück „Den ledigen Baugrund“, ein Lustspiel in drei Aufzügen von Regina Rösch. „Das Stück liegt schon seit einigen Jahren bereit und wartet darauf, von der Kolpingsfamilie Kirchhellen aufgeführt zu werden“, erzählt Claudia Hollender. „Das klappte bisher leider nicht, weil wir nicht ausreichend Darsteller hatten. Doch jetzt endlich freuen wir uns darauf, mit einer starken Besetzung ans Werk zu gehen.“ Denn mit Bernd Goebel ist ein Darsteller zurück in der Laienspielschar, Rainer Strohmeier und Josefin Schnieder trauen sich zum ersten Mal mit auf die große Brauhaus-Bühne. „Das freut mich total und wir proben schon fleißig, damit alles bis zum Frühjahr sitzt.“

Irrungen und Wirrungen

Das Stück erzählt von zwei Familien, den Hufnagels und den Kochs. Diese haben ein Problem: die ledige Tante Berta, die laut Testament des Vaters eine der beiden Schwestern so lange bei sich halten muss, bis Berta einen Mann gefunden hat. Doch das ist nicht so einfach, denn Berta liebt Bier, Schnaps und Zigarren mehr als Wasser, Seife oder Arbeit. Männer sind für sie nur ein lästiges Übel. Somit weiß sich die Familie nicht anders zu helfen, als eine Heiratsannonce aufzugeben, als Mitgift soll es einen Bauplatz geben. Dieser Bauplatz zieht und schon bald melden sich erste Interessenten. Bei der Brautschau aber entstehen Probleme und Verwechslungen. Der neue Aushilfspfarrer unterschreibt in gutem Glauben, ein Zimmer zu mieten, ahnungslos den Eheverpflichtungsvertrag. Doch kaum ist Berta an den Mann gebracht, entdeckt Nachbar Franz auf Bertas Bauplatz eine Ölquelle und Berta gewinnt im Lotto. Plötzlich wendet sich das Blatt und die Familie, die so sehr versuchte, Tante Berta loszuwerden, versucht dann doch noch was vom Kuchen abzubekommen.

Fit für die Brauhaus-Bühne

Claudia Hollender, die für Inszenierung und Regie verantwortlich ist, weiß natürlich nach vielen Jahren Erfahrung, wie sich die Darsteller gekonnt in Szene setzen und damit für wunderbare Stimmung an fünf Terminen sorgen. „Aktuell proben wir noch zweimal in der Woche im Hof Jünger, erst Anfang März können wir dann ins Brauhaus umziehen und dort mit allen Requisiten und dem eigens gefertigten Bühnenbild proben.“ Die Premiere findet statt am Samstag, 21. März, 18 Uhr. Weitere Termine sind Sonntag, 22. März, 16 Uhr, Freitag, 27. März, 19.30 Uhr, Samstag, 28. März, 18 Uhr und Sonntag, 29. März, 16 Uhr. 

Vorverkauf und Abendkasse

Karten sind zu je 10 Euro im Vorverkauf zu bekommen. Dieser startet am Sonntag, 1. März von 9 Uhr bis 11 Uhr im Brauhaus am Ring. Ab Montag, 2. März sind Karten im Brauhaus beim Personal erhältlich, doch auch an den Abendkassen wird es noch Karten geben.

Personen und ihre Darsteller

Karl-Otto Hufnagel: Rainer Strohmeier
Karola Hufnagel: Tille Haubold
Bernd (Sohn der Hufnagels): Jan Fasthoff
Irmi (Tochter der Hufnagels): Josefin Schnieder
Hugo Koch: Andreas Luerweg
Mathilda Koch: Marie-Luise Eulering
Berta Greulich: Petra Schenke
Franz Scharf: Reinhold Grewer
Ludwig König: Matthias Böing
Hieronymus Birnstengel: Bernd Goebel
Inszenierung und Regie: Claudia Hollender
Souffleuse: Simone Schnieder
Maske: Rita Silz, Deborah Zeh
Technik: Rainer Zeh, Willi Stallherm
Kulisse: Reinhold Grewer und Team

 

von Katrin Kopatz

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