Bunte Zirkusshow in der Villa Körner

In der ersten Herbstferienwoche konnten 25 Kinder an einem Zirkusworkshop teilnehmen und schauen, was für Talente in ihnen stecken

Die kleinen Artisten zeigten in der Manege, was sie in einer Woche alles gelernt haben. Foto: Julian Schäpertöns

Einmal der große Star in der Manege sein – dieser Traum wurde am Freitag (27. Oktober) für 25 Teilnehmer der Zirkuswoche der Villa Körner wahr. Eltern und Geschwister waren gekommen, um sich das Spektakel anzuschauen. Während der Show stellten die Kinder Stücke aus den Bereichen Zauberei, Bodenakrobatik, Clownerie, Jonglage, Fakirkunst und Artistik vor. Mit Hilfe von drei Mitarbeitern des Zirkus Pompitz wurden Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren eine Woche lang auf ihren großen Tag vorbereitet. Die Kinder probten zuvor mehrere Stunden am Tag und bekamen von den erfahrenen Artisten Tipps und Tricks für ihre Stücke, um diese überzeugend darzustellen.

Vor der Aufführung waren die Kinder ziemlich nervös und wurden von den Pädagogen mit einer Traumreise entspannt, damit sie für den entscheidenden Moment fokussiert sind. Als es dann los ging, wurden die Kinder mit großem Applaus empfangen. Dadurch bekamen sie gleich Sicherheit und wurden zunehmend mit der Situation vertrauter. Die einzelnen Stücke wurden in Gruppen von zwei bis zwölf Personen aufgeführt. Die Eltern waren begeistert und belohnten die kleinen Artisten mit tosenden Applaus.

Soziale Kompetenzen im Fokus

Vielen Kindern gefällt es sehr gut, weshalb sie die Zirkuswoche der Villa Körner zum wiederholten Male besuchen. „Uns ist es ein Anliegen, dass die Kinder bei uns soziale Kompetenzen und das Arbeiten im Team erlernen“, berichtet Sascha Koepernik, Leiter der Zirkuswoche. Die Mitarbeiter haben gerade ein Auge auf schwächere Kinder, wodurch sie zu dem Motto „das langsamste Kind bestimmt das Tempo“ kommen. Außerdem sollen die Kinder an den Aufgaben, die ihnen gestellt werden, wachsen. Bereits zum vierten Mal in Folge war der Zirkus Pompitz zu Besuch in der Villa Körner.

Die Clowns machten Späße auf der Bühne. Foto: Julian Schäpertöns

Quelle: Johannes Kierdorf