Nach dem Blitzeinschlag: Betroffene möchten sich bedanken

Am 27. März 2021 schlug am Eichenkamp in Kirchhellen ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus ein – Eine Wohnung ist nun unbewohnbar

Foto: Privat - Kevin Szafranek

Die betroffenen Bewohner des Hauses möchten die Gelegenheit nutzen und „Danke“ sagen – Beeindruckt von der Einsatzbereitschaft und der Schnelligkeit sowie der Fürsorge ihrer Nachbarn, kommen sie nun zu Wort.

Es war ungefähr halb Elf am Samstag vor Ostern, als in einem Mehrfamilienhaus am Eichenkamp in Kirchhellen ein Blitz einschlug. Alle Bewohner waren zum Zeitpunkt des Blitzeinschlages zuhause und erlebten den Vorfall am eigenen Leibe mit. Steine und Ziegel des Daches flogen umher, die Decke in der Dachgeschosswohnung brach herunter und die Elektronik im gesamten Haus nahm großen Schaden. Die Sanierungsarbeiten können bis zu einem halben Jahr dauern – die Dachgeschosswohnung ist aufgrund der massiven Schäden aktuell nicht bewohnbar.  

Einfach mal „Danke“ sagen

Besonders für die Hilfe aller Beteiligten möchten sich die betroffenen Hausbewohner bedanken. Zu nennen sind hier die Freiwillige Feuerwehr aus Kirchhellen und Feldhausen sowie die Berufsfeuerwehr aus Bottrop. Nachdem ganze Teile des Daches wegflogen und ein Stück des Giebels brach, waren sie äußerst schnell am Einsatzort und sicherten das Gebäude. Auch die Polizei und das THW leisteten einen großen Beitrag zur Sicherung des betroffenen Hauses.

Ein weiterer Dank gilt der Hausverwaltung unter Bärbel Drießen, die sich um die organisatorischen Dinge rund um die vielen Gutachten von Sachverständigen und Versicherungsfragen kümmert. Auch die Dachdecker Koch und Grewer sowie Elektro Schrey aus Bottrop waren sehr schnell vor Ort und regelten fachspezifische Dinge nach dem Blitzeinschlag. Außerdem möchte sich Michaela Szafranek, die mit ihrer Familie die Dachgeschosswohnung bewohnte, bei Familie Trippe für die kurzfristige Aufnahme in deren Ferienwohnung bedanken. „Auch dem Bekanntenkreis gilt ein Dank, da wir uns nun für die Zeit der Sanierungsarbeiten – die rund drei bis sechs Monate dauern können – in ihrer Wohnung einmieten konnten.“

„Die Hilfsbereitschaft in dieser schrecklichen Situation war wirklich überwältigend, wir sind wirklich allen beteiligten Helfern unglaublich dankbar“, erklärt die Hausgemeinschaft des Wohnhauses am Eichenkamp. 

von Aileen Kurkowiak

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